Montag, 19. Januar 2009

Ushuaia

Ushuaia, die suedlichste Stadt der Welt (das jedenfalls behaupten die Argentinier), begruesste uns mit wolkenverhangenem Himmel und Regen. Viel zu kalt um nochmals ins Zelt zu ziehen, zumal der Regen in den hoeheren Lagen als Schnee gefallen war, und somit liessen wir unsere ambitionierten Trekkingplaene rasch fallen. Stattdessen verbrachten wir die Zeit mit kleinen Wanderungen in den umliegenden Hausbergen, Teetrinken in gemuetlichen Teehaeusern, Kochen und einer aufregenden Fahrt mit einem kleinen Fischerboot auf den aufgewuehlten Wassern des Beaglekanals, vorbei an kleinen von Seeloewen, Pinguinen und Kormoranen bewohnten Inseln.
Mit dem Mietwagen ging es die letzten Tage in den Nationlapark von Feuerland. Zu Fuss erkundeten wir dieses wunderschoene von kleinen Fluesschen und Seen durchzogene Fleckchen Erde. Hier sind aktive Bieberkolonien fleissig daran Baeume zu faellen und Daemme zu bauen. Einem dieser beeindruckenden kleinen Holzfaeller sind wir auf unseren Wanderungen begegnet.
Noch genuegend Sprit im Tank und einige Freikilometer zu verfahren nutzten wir die Zeit fuer einen Ausflug zur Estancia Haberton und schlossen uns einer informativen Fuehrung zur Geschichte der Estancia an.
Traurig verliessen wir am Mittag des 24. Dezembers 2008 das weihnachtlich anmutende Kleinstaedtchen und stiegen in den Flieger, der uns ins tausende Kilometer entfernte und tropisch heisse Buenos Aires bringen sollte.

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